Interview mit Helene Adam

Fotografie:
Christoph Bauer (www.powpau.de)
Büro für Tourismus Landau

Hallo Helene, wir sind weiter sehr stolz in Queichheim eine Weinprinzessin zu haben. Wir haben ein paar Fragen die sicher auch andere Queichheimer interessieren:

War es immer dein Traum Weinprinzessin zu werden oder war es eine spontane Idee?
Tatsächlich war es eher eine spontane Idee. Meine Schwester Charlotte hat mir damals den Aufruf geschickt, dass eine neue Weinprinzessin gesucht wird. Noch am selben Tag habe ich mich beworben. Mir ging es dabei vor allem darum, mich persönlich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu sammeln und auch meine Angst zu überwinden, vor vielen Menschen auf einer Bühne zu sprechen.

Heute ist das tatsächlich nicht mehr so streng wie früher. Man muss zum Beispiel keine Winzertochter mehr sein, um Weinprinzessin zu werden. Wichtig sind vor allem Interesse am Wein, die Liebe zur Region und die Freude daran, Menschen kennenzulernen und die Heimat zu vertreten. Die Auswahl ähnelt mittlerweile eher einem Vorstellungsgespräch. 

Was hat dir in deiner Zeit als Weinprinzessin am meisten Spaß gemacht?

Genau, bald endet mein Amt schon und ein schöner Abschluss ist es natürlich, noch einmal auf der Queichheimer Kerwe dabei zu sein.

Am meisten Spaß gemacht hat mir, so viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen, sei es engagierte Menschen aus den Stadtdörfern, aus der Stadt selbst oder Bürgerinnen und Bürger aus Landau und der Umgebung. Gerade aber auch der Austausch mit den anderen Weinhoheiten war immer besonders schön. Man lernt viele neue Leute kennen, findet neue Freunde und erlebt gemeinsam viele tolle Veranstaltungen.

Außerdem habe ich Landau und die Stadtdörfer noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennengelernt. Auch mein Amt auf Social Media zu vertreten, hat mir viel Spaß gemacht. Dabei sind viele schöne Fotos entstanden. Das Team vom Büro für Tourismus Landau hat mich dabei immer super begleitet und mit tollen Fotografen unterstützt. So sind viele Erinnerungen entstanden, die ich sicher noch lange behalten werde.

Welchen Rat würdest du zukünftigen Weinprinzessinnen geben?
Auch wenn man nervös ist und vor vielen Menschen sprechen muss: Einfach machen! Die Hälfte hört unten ohnehin nicht richtig zu und die andere Hälfte erinnert sich am nächsten Tag nicht mehr an jedes Wort der Rede. Also lieber entspannt bleiben und die Zeit genießen.

Was erwartet dich nach der Zeit als Weinprinzessin?

Aktuell erst einmal nichts Konkretes. Der nächste Schritt wäre die Wahl zur Pfälzischen Weinhoheit. Dafür müsste man allerdings noch einmal deutlich mehr Zeit investieren. Das lässt sich für mich momentan leider nicht mit Beruf und Alltag vereinbaren.

Was gefällt dir besonders an Queichheim und was würdest du ändern?

An Queichheim hat mir schon immer gefallen, wie vielseitig unser Ort ist und was wir alles zu bieten haben, vom Industriegebiet bis hoch auf den Ebenberg.

Früher habe ich viel Zeit beim TV Queichheim verbracht. Auch an meine Zeit in der Grundschule Queichheim denke ich gerne zurück. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei Herr Schober (Schobi) - (Hausmeister damals in der Grundschule), der sich immer sehr fürsorglich um die Schule und die Kinder gekümmert hat.

Besonders beeindruckend war es für mich, Queichheim dank des Segelflugvereins Aero Club Landau einmal von oben betrachten zu dürfen. Dabei sieht man den eigenen Heimatort noch einmal mit ganz anderen Augen.

Ändern würde ich vielleicht gar nicht viel. Ich würde mir höchstens wünschen, dass es neben der Kerwe noch ein paar mehr Veranstaltungen von Queichheim für Queichheim im Ort gibt. Die Kerwe zeigt jedes Jahr, wie schön es ist, wenn ganz Queichheim zusammenkommt. Davon dürfte es gerne noch etwas mehr geben.

Vielen Dank Helene für das Interview und bis morgen bei der Kerweeröffnung mit einem ganz besonderen Secco :-)!

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Queichheimer Kerwe